Wir brauchen eine neue Landwirtschaft, die für die Betriebe auskömmlich ist, Boden und Grundwasser schont, auf das Tierwohl achtet und mit der Natur in Einklang ist. Alle Landwirte sollen von ihrer Arbeit leben können, ohne dafür auf Kosten der Umwelt oder der Tiere wirtschaften zu müssen.

Anteil des Biolandbaus erhöhen

Die SPD-Landtagsfraktion will die Agrarpolitik umbauen, weg von Gießkannensubventionen und hin zu gezielten Zahlungen für umweltrelevante Leistungen. Ziel ist es, den Anteil des Biolandbaus der Nachfrage entsprechend zu erhöhen und die konventionelle Landwirtschaft zukunftsfest machen.

Umweltrelevante Leistungen angemessen honorieren

Antibiotika im Stall und Pflanzenschutzmittel müssen zurückgedrängt werden und Überdüngung muss aufhören. Die Landwirte sollen für umweltrelevante Leistungen angemessen honoriert werden. Schrittweise gilt es die Haltungsbedingungen für Nutztiere zu verbessern, insbesondere bei der Schweine- und Geflügelhaltung.

Der ländliche Raum benötigt gute Schulen, attraktive Verkehrsanbindungen und eine gesicherte hausärztliche Versorgung. Denn die Lebensverhältnisse in Stadt und Land müssen gleichwertig bleiben.

Ansprechpartner

Georg Nelius
Vorsitzender AK Ländlicher Raum und Verbraucherschutz

Opitz-Leifheit Fraktion
Nils Opitz-Leifheit
Berater für Energie und Umwelt, Ländlicher Raum, Verbraucherschutz