Zumeldung zu dpa/lsw: „Wirtschaftsministerin gegen Recht auf Homeoffice“

Boris Weirauch: „Ministerin Hoffmeister-Kraut fremdelt mit der modernen Arbeitswelt“

Befremdet über die Aussagen der Ministerin zeigt sich der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Boris Weirauch: „Die CDU-Arbeitsministerin ist einmal mehr zur Stelle, wenn es darum geht, beim Wandel der Arbeitswelt die Interessen der Beschäftigten unter den Tisch fallen zu lassen. Viele Betriebe werden selbstverständlich auch nach der Pandemie Homeoffice ermöglichen wollen, nicht zuletzt um Kosten zu sparen und ihren Mitarbeitern soweit wie möglich Eigenverantwortung über Arbeitszeit und Arbeitsort zu geben. Das ist auch gut und richtig so.“

Weirauch: „Damit korrespondierend müssen aber auch die Rechte der Beschäftigten gestärkt werden. Unternehmen sollen begründen müssen, wenn sie Homeoffice ablehnen. Das alles muss gesetzlich geregelt werden, damit jeder weiß, woran er ist. Dass sich Hoffmeister-Kraut dem entgegenstellt, ist ein weiterer Beleg dafür, dass die CDU in ihrem tiefsten Inneren mit einer modernen Arbeitswelt fremdelt. Eine Ministerin mit der Zuständigkeit für den Bereich Arbeit sollte jedoch voranschreiten und nicht die Modernisierung der Arbeitswelt und die Anpassung an Lebensrealitäten verhindern.“

Stuttgart, 18. Februar 2022

Dr. Hendrik Rupp
Pressestelle

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Sven Plank
Berater für Wirtschaft, Arbeit, Tourismus, Landesentwicklung und Wohnen