Anlässlich des Ausbildungsgipfels des Wirtschaftsministeriums äußert sich SPD-Fraktionsvize Dr. Stefan Fulst-Blei wie folgt:

„Viele tausend junge Menschen im Land sind darauf angewiesen, dass sie ihre Ausbildung ordentlich fortsetzen können. Viele tausend weitere wollen im Herbst mit einer Ausbildung beginnen. Dafür braucht es ausreichend Ausbildungsplätze im Land. Die Bundesregierung hat richtigerweise entschieden, Prämien an Betriebe auszuzahlen, die neue Ausbildungsverträge abschließen oder weitere schaffen. Auch aus Eigeninteresse muss den Betrieben daran gelegen sein, weiterhin auszubilden. Sie werden auch künftig auf Fachkräfte angewiesen sein.“

„Ob auch der vom Land ergriffene Maßnahmenkatalog dazu beitragen kann, die Probleme auf dem Ausbildungsmarkt zu beheben, wird sich zeigen. Falls nicht, muss die Landesregierung rasch nachsteuern. Das betrifft beispielsweise die Förderung außerbetrieblicher Ausbildung. Diese lediglich zu prüfen, wie am heutigen Tag verabredet, wird der Brisanz der aktuellen Lage nicht gerecht. Es braucht rasche Entscheidungen. Und die Kultusministerin muss gewährleisten, dass die Berufsberatung auch unter erschwerten Bedingungen stattfinden kann. Es reicht nicht aus, diese irgendwie in den Schulbetrieb zu integrieren, wie es das Land plant. Auch in der Coronakrise darf keiner verloren gehen.“

Stuttgart, 18. Juni 2020

Achim Winckler
Stellvertretender Pressesprecher

Ansprechpartner

Markus Sommer
Berater für Bildung, Jugend und Sport