Daniel Born, Bildungsexperte der SPD-Landtagsfraktion, kommentiert den Diskurs zur Rechtschreibung zwischen dem grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und der CDU-Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann:

„Wenn der CDU und ihrer Kultusministerin Eisenmann die Rechtschreibung ein echtes Anliegen wäre, müssten sie sich auch für mehr Ressourcen einsetzen. Bisher laufen beschlossene Maßnahmen aber ausschließlich zum Nulltarif. Ob Leitfaden, eine strengere Benotung oder eingesparte Stunden beim Fremdsprachenunterricht in der Grundschule – das reicht vielleicht für den schnellen Applaus, eine nachhaltige Förderung sieht anders aus: Wir brauchen echte Poolstunden an den Grundschulen und das geht nun einmal nur mit zusätzlichen Lehrkräften. Es ist kurzsichtig und unverantwortlich, dass Grün-Schwarz unseren Antrag auf Erhöhung der Studienplatzkapazitäten für das Grundschullehramt im Haushalt 2020/21 abgelehnt hat. Große Worte richtig schreiben ist das eine, ihnen Taten folgen lassen, das andere.“

Stuttgart, 24. Januar 2020

Heike Wesener
Pressesprecherin

Ansprechpartner

Daniel Born
Stellvertretender Landtagspräsident

Ehret Fraktion
Jana Ehret
Beraterin für frühkindliche Bildung