Der Sprecher für frühkindliche Bildung der SPD-Landtagsfraktion, Daniel Born, kritisiert das zögerliche Vorgehen der Kultusministerin: „Die Kitas müssen geöffnet werden. Und der Vorabbericht der Heidelberg-Studie unterstützt die Forderung nach einer umgehenden Öffnung der Kitas.“

„Das sind gute Nachrichten für die Familien in Baden-Württemberg, nachdem sie über Wochen seitens der Kultusministerin nur Perspektivlosigkeit und Kommunikationschaos erlebt haben. Durch die Aufhebung der Abstandsregeln ist der Flaschenhals Räume vom Tisch. Am Flaschenhals Personal, an dem Eisenmann bereits seit drei Monaten hätte arbeiten können, legt sie erst jetzt Vorschläge vor. Das passt ins Bild: denn um die Personalausstattung in Kitas hat sie sich in ihrer gesamten Amtszeit nicht gekümmert. Dabei hat sich schon seit Wochen an der Gesamtsituation gar nichts geändert, weder der Kenntnisstand über das Infektionsgeschehen in Kitas noch die Verfügbarkeit an qualifiziertem Personal.“

„Dass die Kitas im kommenden Jahr flexibel sein können und auch nicht als Erzieherinnen und Erzieher ausgebildete Personen einstellen können, ist zwar nötig, aber ein Armutszeugnis für die Rekrutierungsmaßnahmen in dieser Legislaturperiode. Die Vernachlässigung der frühkindlichen Bildung fällt der Ministerin jetzt auf die Füße.“

Stuttgart, 16. Juni 2020

Dr. Hendrik Rupp

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Markus Sommer
Berater für Hochschulen, Wissenschaft und Kunst