Daniel Born, Sprecher für frühkindliche Bildung der SPD-Landtagsfraktion, kommentiert die Ergebnisse der Bertelsmann Stiftung, wonach an den Grundschulen im Südwesten immer mehr Musikunterricht fachfremd unterrichtet wird oder gar ganz ausfällt: „Es ist traurig, dass immer weniger Musik gemacht wird an den Schulen im Land. Aber wenn Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann die Entlastungsstunden für Schulmusik um fast 25% kürzt, braucht sich niemand zu wundern, dass das auch langfristig Auswirkungen auf das Engagement der Lehrkräfte hat.“

„An unseren Grundschulen kommen Kinder in der Regel das erste Mal mit dem Musizieren in Kontakt. Hier muss es ausreichend Musikangebote geben. Kooperationen mit Musikschulen und Musikvereinen sind insbesondere an Ganztagsschulen möglich. Diese müssen zügig ausgebaut werden. Und natürlich müssen die Schulleitungen bei der Organisation dieser Kooperationen entlastet werden. Die Kultusministerin geht bei beiden Projekten aber nur halbherzig vor. Ihr Bekenntnis, dass Musik eine «unersetzbare Rolle» an den Schulen in Baden-Württemberg spiele, ist scheinheilig.“

Stuttgart, 11. März 2020

Achim Winckler
Stellvertretender Pressesprecher

Ansprechpartner

Born MdL
Daniel Born
Wohnungspolitischer Sprecher
Sprecher für frühkindliche Bildung

Markus Sommer
Berater für Bildung, Jugend und Sport