Eine extrem schwache Rolle spielt das Land derzeit bei den bundesweiten Bemühungen um mehr Digitalisierung an den Schulen, meint SPD-Fraktionschef Andreas Stoch: „Ministerin Eisenmann hat die Schulpolitik vollends in die Schmollecke gefahren: Mittel für die Digitalisierung werden nicht abgerufen, Millionenförderungen für die Ganztagesbetreuung blockiert und Ideen wie IT-Hilfen für Schulen oder Dienst-Laptops für alle Lehrerinnen und Lehrer können schon deswegen nicht gut sein, weil sie von der SPD kommen. Kein Wunder, dass man Frau Eisenmann bisweilen gar nicht mehr zu den Spitzengesprächen nach Berlin einlädt.“

Für Stoch ein untragbarer Zustand: „Unser Land sollte vorn dabei sein, wenn es darum geht, unsere Schulen gemeinsam mit dem Bund gut und krisenfest auszustatten. Baden-Württemberg könnte sich einbringen und eine wichtige Rolle spielen. Stattdessen agiert die Schulpolitik von Frau Eisenmann zunehmend wie ein trotziges Kind, das man an der Hand nehmen und auf den richtigen Weg führen muss.“

Stoch: „Dass Bund und Länder auf dem Schulgipfel wichtige Schritte gehen, um unsere Schulen, unsere Lehrerinnen und Lehrer zu stärken, geschieht nicht mit, sondern trotz der baden-württembergischen Kultusministerin. Damit tut sie dem Vertrauen in die Bildungshoheit der Länder keinen Gefallen“.

Stuttgart, 22. September 2020

Dr. Hendrik Rupp

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