„Der Druck auf die Schulen wird im kommenden Schuljahr weiter steigen“, sagt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Stefan Fulst-Blei, zur Pressekonferenz des Philologenverbands Baden-Württemberg: „Lehrkräftemangel, massiver Unterrichtsausfall und eine schon zu Beginn des Schuljahres aufgebrauchte Reserve für Krankheitsvertretungen werden auch dieses Jahr zu erheblichen Belastungen in allen Schularten führen. Wie unter solchen Bedingungen auch noch Lernlücken aus der Pandemie geschlossen werden sollen, ist mir ein Rätsel. Die Landesregierung hat über Jahre versäumt, was wir von der SPD wieder und wieder gefordert haben: Krankheitsvertretungsreserven entsprechend ausbauen und mehr multiprofessionelle Teams an unseren Schulen etablieren.“

Fulst-Blei: „Im Doppelhaushalt steht jetzt schwarz auf weiß, wie wenig es bedeutet, wenn diese Landesregierung höchste Priorität für die Bildung verspricht. Natürlich ist jede einzelne neue Stelle in der Bildung wichtig und ein Gewinn. Aber wenn Ministerin Schopper 4500 Stellen anmeldet und dann nur 700 bekommt, ist das ein ganz schlechter Witz auf Kosten unserer Kinder. Wenn wir die Zukunft guter Schulausbildung sichern wollen, muss die Landesregierung das Kleckern sein lassen und bitte endlich Klotzen.“

Dr. Hendrik Rupp

Pressestelle

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