Landstraßen, die einfach im Nichts enden? Was bei Autos undenkbar ist, ist für Radfahrende leider gar nicht selten: Radwege im Südwesten haben oft kilometerlange Lücken, sind teils echte Sicherheitsrisiken und eine Zumutung für alle, die sie benutzen wollen. Und das nicht nur in Städten und Gemeinden, sondern auch überörtlich – dort, wo sich die grün geführte Landesregierung seit so vielen Jahren für ihre Radverkehrspolitik auf die Schulter klopft.

„Immer wieder hören wir von gefährlichen oder völlig absurden Radwegelücken – und das sind bei Weitem keine Einzelfälle“, sagt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Jan-Peter Röderer. Die SPD reagiert jetzt. Röderer: „Wir wollen die größten, gefährlichsten und absurdesten Lücken im überörtlichen Radnetz in Baden-Württemberg identifizieren.“

Wem immer Fehler, Lücken und Unfug auf (vor allem überörtlichen) Radwegen auffallen, kann noch bis zum 15. September mitmachen – einfach eine Beschreibung und ein Bild der Stelle per E-Mail an lueckenschluss@spd.landtag-bw.de oder auf Instagram als Nachricht an spdlandtag_bw.

„Wir kommen gerne auch vorbei und schauen uns das Ganze mit den Leuten vor Ort gemeinsam an“, so Jan-Peter Röderer, bei dem bereits Meldungen über dutzende absurder Lücken im überörtlichen Radwegenetz (und noch viel mehr Lücken auf kommunalen Radwegen) eingegangen sind. Röderer verspricht: „Noch in diesem Herbst wollen wir die drei schlimmsten Lücken im Land küren – und dann setzen uns überall für eine Verbesserung ein.“

Röderer: „Beim Ausbau von Rad- und Radschnellwegen im Land braucht es zwingend mehr Tempo. In den Jahren 2022 und 2023 wurden weniger als 30 Prozent der geplanten Radwege an Bundes- und Landesstraßen tatsächlich gebaut. Lücken im Radwegenetz sind nicht nur ein Ärgernis, sondern stellen auch ein enormes Risiko dar.“

Ansprechpartner

Thomas Leipnitz
Berater für Verkehrspolitik