SPD zur Hebammenausbildung und den neuen Studiengängen in Furtwangen und Tübingen

Gabi Rolland: „Ohne den Bund als Geburtshelfer kommt die Landesregierung offenbar nicht voran“

„Der Ausbau der Studienplätze für Hebammenwissenschaft ist ein guter Anfang für das Projekt Akademisierung der Gesundheitsfachberufe. Aber leider auch nicht mehr als ein Anfang“, so die hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfaktion, Gabi Rolland. Rolland fordert ein stärkeres Engagement der Landesregierung für die Akademisierung der  Gesundheitsfachberufe. Und auch bei den Hebammen bleibt zu tun: „Ich bezweifele, dass mit den 260 Studienplätzen der Bedarf ausreichend abgedeckt werden kann. Das Land müsste selbst handeln, doch dass wir jetzt überhaupt einen ersten Schritt weiterkommen, liegt fast nur am Druck, den der Bund mit dem Hebammenreformgesetz gemacht hat.“

Rolland: „Die Finanzierung von anderen Studiengängen der Gesundheitsfachberufe z.B. der Physiotherapie oder der Ergotherapie, stehen immer noch unter Haushaltsvorbehalt und wir haben noch nicht einmal eine Planung vorliegen. Ernsthaftes Interesse an einer Verbesserung der Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen sieht anders aus.“

Stuttgart, 15. Oktober 2021

Dr. Hendrik Rupp
Pressestelle

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Berater für Hochschulen, Wissenschaft und Kunst