„Leider keine Überraschung“ ist das schwache Abschneiden Baden-Württembergs bei der Windkraft für Gernot Gruber, Sprecher für Energie- und Klimapolitik der SPD-Landtagsfraktion: „Die grün-schwarze Windstille ist programmiert, denn die grünen Sonntagsreden treffen auf einen schwarzen Landwirtschafts- und Forstminister, der ganz anders agiert“, so Gruber:  „Es wird offensichtlich, dass das Land bei der Windkraft selbst auf der Bremse steht, und allen voran Forstminister Hauk“.

„Der fast völlige Stillstand bei der Windkraft in Baden-Württemberg bringt zutage, dass eben auch das Land seine Hausaufgaben nicht gemacht hat“, so Gruber weiter: „So werden zum Beispiel fast keine Grundstücke des Landesforstes für Windkraftbetreiber mehr angeboten, obwohl eine landeseigene Untersuchung gezeigt hat, dass es noch sehr viele geeignete Standorte gibt, die Interessenten und Investoren im weiteren Planungsverfahren auf ihre Eignung hin prüfen könnten. Hinsichtlich Windverhältnissen und Abständen zu Wohnbebauung und nach weiteren Kriterien wären sie jedenfalls gut geeignet.“

Grubers Fazit: „Der grüne Umweltminister sollte sich deshalb nicht damit begnügen, nur auf Berlin zu zeigen, wo man jüngst ja einige Hemmnisse beseitigt hat. Er hätte genügend vor der eigenen Türe zu kehren – und im eigenen Kabinett.“

Stuttgart, 17. Juli 2020

Dr. Hendrik Rupp

Pressestelle

Ansprechpartner

Gruber MdL
Gernot Gruber
Sprecher für Energie- und Klimapolitik
Sportpolitischer Sprecher

Opitz-Leifheit Fraktion
Nils Opitz-Leifheit
Berater für Energie und Umwelt, Ländlicher Raum, Verbraucherschutz