Zumeldung dpa/lsw: „Stuttgart ist zweitteuerste Stadt für Studentenbuden“

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und hochschulpolitische Sprecherin der SPD im Landtag von Baden-Württemberg, Gabi Rolland, äußert sich zur Wohnsituation von Studierenden im Land:

„Unter Grün-Schwarz wird das Studium mehr und mehr zu einer Frage des Geldbeutels. Wer hat schon während des Studiums 750 Euro monatlich nur für die Miete zur Verfügung? Trotz der Corona-Pandemie sind die Mieten zuletzt zum Beispiel in Freiburg, Ulm und Konstanz drastisch gestiegen. Nun, da das Leben in die Hochschulen zurückkehrt, wird sich die Wohnungsnot noch mehr verschärfen.“

„Wenn von den 16 teuersten Städten für Studierende sieben in Baden-Württemberg liegen, ist das ein wohnungspolitischer Offenbarungseid! Und es ist das Ergebnis einer Politik von Grünen und CDU, die immer noch darauf vertrauen, dass sich der Wohnungsmarkt von alleine reguliert. Die Studierendenwerke vor Ort können allein nicht mit anderen Akteuren auf dem Bau- und Wohnungsmarkt konkurrieren. Die Begleitung einzelner Projekte im Land, wie die Regierung derzeit das Problem angeht, reicht nicht aus. Es braucht mehr Rückenwind vom Land, einen höheren Baukostenzuschuss, Bereitstellung von hochschulnahen Grundstücken und eine Zielsetzung, für wie viele Studierende Wohnraum in den entsprechenden Städten zur Verfügung stehen soll. Wohnen ist ein Grundrecht, das auch für Studierende in unserem Land gelten muss!“

Stuttgart, 22. September 2021

Achim Winckler
Pressesprecher

Ansprechpartner

Gabi Rolland
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Markus Sommer
Berater für Bildung, Jugend, Sport, Hochschulen, Wissenschaft und Kunst