SPD zum VGH-Entscheid zur Referendarsprüfung

„Wieder einmal ist Kultusministerin Eisenmann mit ihrer Sturheit an die Wand gefahren“, so Gabi Rolland, hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion: „Seit einem halben Jahr wird jetzt schon mit der Kultusministerin darüber gestritten, ob die angehenden Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe 1, die noch nach der alten Prüfungsordnung ihre Ausbildung angefangen haben, nicht mehr wie vorgesehen in drei Fächern, sondern nur noch in zwei Fächern geprüft werden“. Im Eilverfahren hat nun der VGH Mannheim festgestellt, dass die Regelung voraussichtlich verfassungswidrig ist.

„Hätte Frau Eisenmann auf uns gehört, wäre Ihr diese Ohrfeige erspart geblieben“, so Rolland. „Vor allem aber braucht es jetzt für die betroffenen Studierenden schnell Klarheit“. Die SPD-Landtagsfraktion fordert die Kultusministerin auf, den Lehramtsstudierenden, die am Beginn ihres Referendariats stehen, umgehend Bescheid zu geben, dass sie ihre Ausbildung wie vorgesehen in drei Fächern machen können und das nötige Geld für die Aufstockung bei den Lehramtsseminaren zur Verfügung gestellt wird. „In einem Land, in dem Lehrerinnen und Lehrer so dringend benötigt werden, darf man dem Nachwuchs nicht noch Stöcke zwischen die Beine werfen“, so Rolland.

Stuttgart, 27. Januar 2021

Dr. Hendrik Rupp
Pressestelle

Ansprechpartner

Rolland MdL
Gabi Rolland
Umweltpolitische Sprecherin, Hochschulpolitische Sprecherin

Markus Sommer
Berater für Bildung, Jugend und Sport