„Die Regierungskoalition muss sich fragen lassen, ob sie die Situation an den Schulen hinsichtlich der psychologischen Belastungsanzeigen wirklich ernst nimmt“, so die Reaktion des bildungspolitischen Sprechers der SPD-Fraktion, Dr. Stefan Fulst-Blei, zum Auftreten von Grünen und CDU im öffentlichen Teil des heutigen Bildungsausschusses.

Die aktuelle Situation an den Schulen im Land hat zu einer erhöhten Nachfrage an Schulpsycholog*innen geführt. Fulst-Blei: „In dieser Situation würde es kurzfristig helfen, Verwaltungskräfte zur Unterstützung der Schulpsycholog*innen einzustellen. Kultusministerin Schopper hat heute angekündigt, solche Stellen für die kommenden Haushaltsberatungen anzumelden. Das bedeutet, Grün-Schwarz will trotz der dramatischen Lage an den Schulen ein dreiviertel Jahr abwarten. Es braucht jetzt pragmatische und kurzfristige Lösungen und kein Zögern und Zaudern!“

Zudem erinnert Fulst-Blei an die vergangenen Haushaltsberatungen, bei denen Kultusministerin Schopper die von ihr angekündigten neuen Stellen nicht durchsetzen konnte und die Anträge der SPD zur Aufstockung abgelehnt wurden: „Einmal mehr müssen wir feststellen, dass die Sorge um die Situation an den Schulen nach zwei Jahren Pandemie bei Lippenbekenntnissen stehen bleibt. Das Land könnte hier, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung bei den Steuereinnahmen, kurzfristig Abhilfe schaffen. Wir brauchen jetzt endlich Verwaltungskräfte zur Unterstützung der Schulpsychologie! Grüne und CDU werden dieser Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen in unserem Land nicht gerecht!“

Achim Winckler

Pressesprecher

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