Anlässlich der heute veröffentlichten Studienergebnisse der Lehrkräfte-Befragung des VBE kritisiert der stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Stefan Fulst-Blei, die Kommunikationspolitik von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann:

„Die Ergebnisse der Studie offenbaren es einmal mehr: Der Kommunikationsstil der Kultusministerin wird immer mehr zum Problem! Einschneidende Regelungen kommen an den Schulen zu spät an oder werden gar im Nachhinein über Presseankündigungen wieder auf den Kopf gestellt. Direkter Dialog? Meinungsaustausch? Fehlanzeige! Das ist ein Zeichen mangelnder Wertschätzung. Kein Wunder, dass die Lehrkräfte im Land mittlerweile total verunsichert sind.“

„Diese Verunsicherung ist auch die Folge des wochenlangen Koalitionsstreits um eine angemessene Teststrategie für unsere Schulen. Dass sich die Kultusministerin innerhalb der Landesregierung nicht durchsetzen konnte und weit hinter ihren eigenen Ankündigungen und ihrer Fürsorgepflicht gegenüber den Lehrkräften zurückblieb, macht die Lage nicht besser. Grün-Schwarz muss die Warnrufe aus den Schulen endlich ernst nehmen: Es wäre schon viel gewonnen, wenn wenigstens die Zahl der möglichen freiwilligen Testung erhöht und auf die ersten Monate nach Schulbeginn ausgeweitet würde!“

Stuttgart, 16. Juli 2020

Achim Winckler
Stellvertretender Pressesprecher

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Markus Sommer
Berater für Hochschulen, Wissenschaft und Kunst