SPD-Fraktionsvize und Bildungsexperte Dr. Stefan Fulst-Blei äußert sich zum Start des Microsoft 365-Pilotprojektes an Schulen wie folgt:

„Mit großspurigen Versprechungen zur Digitalisierung von Schulen ist die grün-schwarze Koalition 2016 in ihre Regierungszeit gestartet. Schulen wollte man auf ihrem Sprung ins digitale Zeitalter fördern. Dieser Sprung geht für diese Regierungszeit jetzt definitiv ins Leere. Das heute gestartete Pilotprojekt zum Einsatz von Microsoft 365-Diensten in der Digitalen Bildungsplattform klingt wenig ambitioniert. Im Bildungsausschuss am vergangenen Donnerstag hatte die Kultusministerin erklärt, dass zeitnahe Ergebnisse nicht absehbar wären.“

„Das ist vermutlich so gewollt. Denn die Kultusministerin will offensichtlich verhindern, dass ihr mögliche Probleme im Datenschutz den Wahlkampf vermiesen. Es ist bitter, dass seit dem Scheitern von Ella so viel Zeit verloren wurde. Alleine die mangelhafte Datenschutz-Folgenabschätzung zu Microsoft 365, die in Verantwortung des Kultusministeriums erarbeitet wurde, hat nicht nur zu Streit, sondern zu massiven Verzögerungen geführt. Schon jetzt ist damit klar: die digitale Bilanz von Frau Eisenmann 2016-2021 ist ein Desaster! Fünf verlorene Jahre tragen den Namen Eisenmann!“

Stuttgart, 30. November 2020

Achim Winckler
Pressesprecher

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Berater für Bildung, Jugend und Sport