„Guten Morgen, Grün-Schwarz!“, sagt der SPD-Wirtschaftsexperte Dr. Boris Weirauch MdL zu Berichten, wonach das Staatsministerium eine Weiterbildungsoffensive im Land vorbereite: „Dass Ministerpräsident Kretschmann nun endlich einlenkt und nach Medienberichten eine Weiterbildungsoffensive vorbereiten lässt, war längst überfällig. Hätte er früher reagiert und wäre er auf die SPD-Vorschläge eingegangen, gäbe es schon längst mehr Weiterbildung und Qualifizierung im Land.“

„Die SPD-Landtagsfraktion hat in den vergangenen Jahren mehrmals die Einrichtung eines Weiterbildungsfonds gefordert, um Unternehmen und Beschäftigte besser in die Lage zu versetzen, die Herausforderungen der Transformation im Automobilbereich zu meistern. Die grün-schwarze Koalition hat dies stets abgelehnt unter Verweis darauf, dass man schon genug unternehme. Dabei musste allen klar sein, dass sich das Land angesichts der Herausforderungen nicht einfach einen schlanken Fuß machen kann. Schließlich geht es darum, Arbeitsplätze zu sichern und die Unternehmen im Land, darunter viele kleine und mittlere Unternehmen, in der Phase der Veränderung zu unterstützen.“

„Der Starrsinn der Regierung mit Ministerpräsident Kretschmann an der Spitze hat uns viel Zeit, hoffentlich nicht zu viel Zeit gekostet. Wichtig ist, dass die Vorschläge nun sehr rasch vorgelegt werden und so konzipiert sind, dass Beschäftigte und Unternehmen in der ganzen Fläche des Landes profitieren.“

„Bemerkenswert ist zudem, dass die eigentlich fachlich zuständige Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut einmal mehr bei einem wichtigen wirtschaftspolitischen Thema offensichtlich keine Rolle spielt. Sie muss sich fragen lassen, warum sie nicht schon längst mehr Druck gemacht hat, um beim Thema Weiterbildung etwas voranzubringen. Vielleicht konnte sie sich aber auch einfach nicht durchsetzen und der Ministerpräsident versucht einmal mehr, den Spielraum der CDU in der Regierung einzuengen. Es wäre jedoch schlimm, wenn das wichtige Thema Weiterbildung im grün-schwarzen Kompetenzgerangel  unter die Räder kommen würde.“

Stuttgart, 13. Februar 2020

Dr. Hendrik Rupp

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