Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Boris Weirauch kritisiert Geschäftsöffnungs-Regelungen der Landesregierung:

„Die Neufassung der Corona-Verordnung ist offenbar mehr getragen von politischen Kompromissen zwischen den grün-schwarzen Ministerien und weniger durch logisch nachvollziehbare Entscheidungen. Die Verordnung enthält zwar vertretbare Lockerungen für die Wirtschaft in Baden-Württemberg, insbesondere auch für den stark gebeutelten Einzelhandel. Aus unserer Sicht ist aber schwer nachvollziehbar, warum beispielsweise bei größeren Geschäften eine Verkleinerung der Verkaufsfläche auf 800 qm als Voraussetzung der Geschäftsöffnung in Baden-Württemberg ausgeschlossen bleiben soll, dies aber in angrenzenden Bundesländern, wie etwa in Rheinland-Pfalz möglich ist. Das führt insbesondere in grenznahen Regionen zu Ungleichheiten innerhalb der Branchen.“

Stuttgart, 18. April 2020

Heike Wesener

Pressesprecherin

Ansprechpartner

Sven Plank
Berater für Wirtschaft, Arbeit, Tourismus, Landesentwicklung und Wohnen