Daniel Born, Bildungsexperte der SPD-Landtagsfraktion, sieht auch aufgrund der weiterhin stabilen Übergangsquoten keine Notwendigkeit für eine stärkere Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung:

„Es ergibt keinen Sinn, dass Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann zum einen die über Jahre hinweg stabilen Übergangsquoten lobt und dann aber ein Konzept für mehr Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung ankündigt. Dafür besteht überhaupt kein Handlungsbedarf! Die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung war richtig! Die Eltern gehen verantwortungsvoll mit der Entscheidung zur Schullaufbahn ihres Kindes um und empfinden die Beratungsgespräche mit den Grundschullehrkräften sowie den Schulleitungen der weiterführenden Schulen als konstruktiv. Warum kümmert sich Ministerin Eisenmann nicht um die eigentlichen Probleme unserer Schulen wie die von ihrer Regierung selbstverschuldete Unterrichtsversorgung? Beim Thema Grundschulempfehlung geht es der CDU-Spitzenkandidatin allein um die Schlagzeile und das Bedienen ihrer Wählerklientel – unter solchen vorzeitigen Wahlkampfmanövern leidet die Bildungspolitik in Baden-Württemberg.“

Stuttgart, 30. Januar 2020

Heike Wesener
Pressesprecherin

Ansprechpartner

Daniel Born
Stellvertretender Landtagspräsident

Ehret Fraktion
Jana Ehret
Beraterin für frühkindliche Bildung