SPD-Bildungsexperte Daniel Born begrüßt die Kampagne der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zur Stärkung der Grundschulen im Land. Mit scharfer Kritik reagiert er dagegen auf das Übergangskonzept von Kultusministerin Eisenmann. Diese hatte am Wochenende einen neuen Plan zum Wechsel von der Grundschule auf das Gymnasium angekündigt.

„Thema verfehlt – so muss das Urteil lauten, wenn sich Dr. Susanne Eisenmann wieder nur um ihre eigene Achse und die konservativen Dauerbrenner Grundschulempfehlung und mehr Vergleichsarbeiten dreht. Die Grundschulen brauchen Entlastung: nur mit mehr Lehrkräften kann eine bessere individuelle Förderung der Kinder umgesetzt werden. Der Ausbau der Studienkapazitäten für das Grundschullehramt und die Sonderpädagogik muss mit dem neuen Doppelhaushalt aktiv vorangetrieben werden.“

Born macht deutlich, warum er von Eisenmanns Übergangskonzept nichts hält: „Weil die Ministerin bis heute die Stärke des Beratungsmodells nicht verstanden hat, versucht sie einmal mehr Zuweisungsmodelle durch die Hintertüre einzuschleusen. Statt die Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Schule weiter zu stärken, degradiert sie die Eltern zu Zeugnisboten zwischen zwei Schulen. Das zeigt ihr krudes Verständnis von Erziehungspartnerschaft und hilft weder den Kindern noch den Eltern oder den Schulen.“

Stuttgart, 11. November 2019

Achim Winckler
Stellvertretender Pressesprecher

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