SPD zum aktuellen Stand des Baden-Württemberg-Hauses auf der Expo

 Daniel Born, SPD-Obmann des im Frühjahr abgeschlossenen Untersuchungsausschusses „Baden-Württemberg-Haus“, äußert sich anlässlich des Presseworkshops zum aktuellen Stand des Baden-Württemberg-Pavillons auf der Expo in Dubai wie folgt:

„Es wird immer deutlicher, dass die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler die Zeche für das komplett verunglückte Expo-Management der Landesregierung zahlen müssen. Schon im vergangenen Jahr wurde vielfach betont, dass man zuversichtlich sei, weitere Sponsorengelder aufzutreiben. Aber auch heute ist man offensichtlich keinen Schritt weiter. Rund zwei Millionen Euro Finanz- und Sachsponsoring sind gemessen an den Gesamtkosten von weit über 15 Millionen Euro entschieden zu wenig.“

„Die Verantwortlichen scheinen noch immer davon überzeugt zu sein, dass sich weitere Sponsorinnen und Sponsoren für das Millionenprojekt finden werden. Doch ob dies so kurz vor dem Start der Weltausstellung realistisch ist, wird sich zeigen. Wenn das Land am Ende tatsächlich einen zweistelligen Millionenbetrag aufbringen muss und die Landesregierung dadurch beispielsweise Gelder für die Stärkung des Arbeitsschutzes oder den Ausbau der Weiterbildung einsparen muss, trägt hierfür die Wirtschaftsministerin die Verantwortung. Sie selbst und eine Kaskade von Fehlern und alten Seilschaften haben dafür gesorgt, dass das Land in eine Vertragspartnerschaft hineingeschlittert ist, ohne dass dies so geplant gewesen wäre.“

Stuttgart, 9. Juni 2021

Achim Winckler
Pressesprecher

Ansprechpartner

Daniel Born
Stellvertretender Landtagspräsident

Plank Fraktion
Sven Plank
Berater für Wirtschaft, Arbeit, Tourismus, Landesentwicklung und Wohnen