Daniel Born, Bildungsexperte der SPD-Landtagsfraktion, fordert nach dem Abrutschen Baden-Württembergs im Bildungsranking der ‚Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft‘ eine handfeste Unterstützung der Schulen zum Ausbau des Ganztags durch die Kultusministerin:

„Qualität darf bei Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann nicht länger nur als Buzzword auf dem Sprechzettel stehen, sondern muss endlich in den Schulen ankommen. Baden-Württemberg hinkt laut ‚Bildungsmonitor‘-Studie der ‚Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft‘ nicht nur bei der Förderung leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler hinterher, sondern hat auch beim Ausbau der Ganztagsschule den Kurs verloren. Kein Wunder, denn die CDU-Kultusministerin rühmt sich zwar mit Handreichungen, Leitfäden und Diskussionsveranstaltungen, aber auf eine handfeste Unterstützung bei der Umsetzung warten die Schulen seit drei Jahren unter ihrer Führung vergeblich.

Es braucht endlich wirkungsvolle Maßnahmen und keine vorzeitigen Wahlkampfversprechen und grün-schwarze Scheindebatten. Das heißt aus Sicht der SPD eine klare Strategie zum Ausbau der rhythmisierten Ganztagsschule statt Investitionen in Betreuungsangebote mit keinen bzw. niedrigen pädagogischen Standards. Und eine Stärkung der Real- und Gemeinschaftsschulen statt populärer Wiederbelebungsversuche für die Hauptschule zu Lasten der Unterrichtsversorgung. Nur mit einer Bündelung der Ressourcen kann eine bessere Förderung gelingen – von leistungsschwachen und leistungsstarken Schülerinnen und Schülern. Dann geht es für Baden-Württemberg auch wieder aufwärts in den Vergleichsstudien.“

Stuttgart, 15. August 2018

Heike Wesener
Pressesprecherin

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Beraterin für Bildung, Jugend und Sport