Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Stoch, äußert sich zur Entscheidung der Landesregierung, Schulen und Kindergärten in ganz Baden-Württemberg zu schließen:

„Eine solche Situation hat das Land noch nicht erlebt. Sie ist für uns völlig neu und deshalb müssen wir mit Maßnahmen reagieren, die vor Wochen noch als undenkbar galten. Dies ist die Stunde der Wissenschaft und Experten: Und deshalb ist es richtig, dass die Landesregierung ihrem Rat folgt und die landesweite Schließung unserer Schulen und Kindergärten angeordnet hat. Die Gesundheit aller Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger hat oberste Priorität. Und deshalb trägt die SPD-Landtagsfraktion die Entscheidung mit.“

„Nach diesem einschneidenden Schritt dürfen nun aber vor allem die Eltern nicht alleine gelassen werden. Gerade auf unsere Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte kommen harte und arbeitsreiche Tage und Wochen zu. Es muss sichergestellt werden, dass sie ihren Dienst auch tatsächlich antreten können und nicht noch zusätzlich belastet werden. Deshalb müssen die Betreuungsangebote für sie in örtlicher Nähe und auch wirklich ab Dienstag zur Verfügung stehen. Darüber hinaus dürfen gleichwohl alle anderen Eltern, die nicht ins Homeoffice ausweichen können, nicht vergessen werden. Auch sie müssen auf eine Notbetreuung ihrer Kinder zählen können.“

„Die unterrichtsfreie Zeit ist auch für alle Schulkinder keine einfache Situation. Wir müssen gewährleisten, dass gerade die Schülerinnen und Schüler, die kurz vor ihren Prüfungen stehen, die notwendige Unterstützung bekommen. Und wir müssen, sobald es die Situation zulässt, die nun getroffenen Maßnahmen wieder entschärfen und gegebenenfalls aufheben. Denn Kindergärten und Schulen sind für die Entwicklung unserer Kinder, auch in Krisenzeiten, unglaublich wichtig.“

Stuttgart, 13. März 2020

Achim Winckler
Stellvertretender Pressesprecher

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Markus Sommer
Berater für Hochschulen, Wissenschaft und Kunst