MdL Sabine Wölfle: „Unsere Initiative hat sich ausgezahlt. Der Bund wird seine finanzielle Unterstützung für den Schulsportwettbewerb in 2015 wieder in vollem Umfang aufnehmen“
Erfolg für einen Vorstoß aus der SPD-Landtagsfraktion: Die ursprünglich vorgesehene Kürzung der Bundesmittel für „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ ist vom Tisch. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat in der Nacht auf Freitag die Beibehaltung der Bundeszuschüsse auf bisherigem Niveau beschlossen und damit die bisherigen Kürzungen rückgängig gemacht. „Unsere Initiative hat sich ausgezahlt. Der Bund wird seine finanzielle Unterstützung für den Schulsportwettbewerb in 2015 wieder in vollem Umfang aufnehmen“, erklärte SPD-Sportsprecherin Sabine Wölfle.
Vorausgegangen war ein Beschluss des Bundesrats auf Mitinitiative des Landes Baden-Württemberg, die bisherige Finanzierung beizubehalten. Bereits Mitte Mai hatte sich Wölfle zusammen mit Fraktionschef Claus Schmiedel in einem Schreiben an Bundesinnenminister de Maizière gewandt und nachdrücklich dafür geworben, an den Bundeszuschüssen in Höhe von 350.000 Euro festzuhalten.
„Eine Reduzierung der Bundesmittel hätte die Existenz dieser Wettbewerbe massiv gefährdet und wäre ein schlechtes Signal an die Schulen, den Schulsport und die engagierten Schüler gewesen“, so Wölfle. Beide Wettbewerbe seien fester Bestandteil des Schul-sports. Sie trügen maßgeblich zur Nachwuchsförderung im Leistungssport bei. „Jugend trainiert für Olympia“ ist mit rund 800.000 Teilnehmern der weltgrößte Schulsportwettbewerb und motiviert Schüler, frühzeitig Wettkampferfahrung zu sammeln und vom Schul-sport zu Training und Wettkampf im Sportverein und –verband zu wechseln.
Stuttgart, 6. Juni 2014
Martin Mendler, Pressesprecher