Claus Schmiedel: „Der Druck von Eltern und SPD hat gewirkt!“

Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt die Ankündigung des Kultusministeriums, künftig die Vergleichsarbeiten an den Schulen im Land nicht mehr benoten zu wollen. „Der Kultusminister gibt damit einer Forderung der SPD nach, die wir seit Beginn der Diskussion um die Überlastung der Familien durch das G8 erhoben haben. Der Schritt ist überfällig. Der Druck von Eltern und SPD-Landtagsfraktion hat gewirkt“, so Claus Schmiedel, der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion.

Nach Angaben der SPD-Fraktion hat das Kultusministerium noch am Mittwoch der vergangenen Woche zu einer entsprechenden Forderung der Sozialdemokraten argumentiert, dass die Benotung der Vergleichsarbeiten notwendig sei, um die Ernsthaftigkeit der Bearbeitung zu gewährleisten (Landtags-Drucksache 14/3267).

Den plötzlichen Sinneswandel erklärt sich der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion damit, dass die Eltern im Land gemeinsam mit der SPD Druck gemacht haben. Claus Schmiedel: „Der gewaltige Rücklauf bei unserer Fragebogenaktion zum G8 hat die Landesregierung offensichtlich beeindruckt. Die SPD bleibt am Thema G8 dran und setzt gemeinsam mit den Eltern im Land die notwendigen Verbesserungen im Interesse der Familien durch.“


Martin Körner
Fraktionsgeschäftsführer