„Die Ergebnisse der DKLK-Studie sind ein Game Changer für die Schwerpunktsetzung in der frühkindlichen Bildung. Sie zeigen, dass Kita-Leitungen den größtmöglichen Bedarf bei der sozio-emotionalen Unterstützung sehen und nicht bei der Sprachförderung“, so die schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Katrin Steinhülb-Joos.

„Wir fordern, dass die Leitungszeit für alle Kita-Leitungen verlässlich finanziert wird und sich am tatsächlichen Aufwand orientiert. Denn die DKLK-Studie hat schonungslos offengelegt, wie viele Leitungen bereits völlig überlastet sind. Das können und dürfen wir nicht hinnehmen, weil dies zu Einbußen in der Qualität der frühkindlichen Bildung führt“, so die schulpolitische Sprecherin.

Steinhülb-Joos weiter: „Die Ergebnisse der Studie sind darüber hinaus ein Warnschuss für die grün-schwarzen Sondierungen: Bildung muss in den Mittelpunkt der Verhandlungen gerückt werden. Für gelingende Übergänge braucht es eine Stärkung der sozio-emotionalen Entwicklung der Kinder, damit die Chancengerechtigkeit beim Übertritt in die Grundschule gewährleistet ist. Das heißt aber auch: Mehr Zeit für die Kooperation zwischen Grundschullehrkräften und Kitas sowie multiprofessionelle Teams in Grundschulen und an Kitas.“

Eva-Christin Scheu
Pressesprecherin

Ansprechpartner

Désirée Grözinger
Beraterin für frühkindliche Bildung