Jonas Weber, Strafvollzugsbeauftragter der SPD im Landtag, verlangt von Justizministerin Gentges lückenlose und zeitnahe Aufklärung über die Umstände der Flucht eines Strafgefangenen während eines Krankenhausbesuches am vergangenen Freitag in Ravensburg. Weber kritisiert zudem die erneute schleppende Informationspolitik der Ministerin in solchen Fällen. „Seit nunmehr vier Tagen ist ein verurteilter Strafgefangener auf der Flucht und trotz einer Fahndung mit Hubschraubern noch nicht wieder gefasst“, so Weber: „Es ist inakzeptabel, dass wir als zuständige Abgeordnete über den Vorfall erneut nur aus der Presse Kenntnis erlangen“.
Weber: „Dass der Geflüchtete bislang hauptsächlich wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten sei, beruhigt dabei keineswegs. Die Ministerin hat die Umstände, wie es zu der Flucht kommen konnte, lückenlos aufzuklären und Maßnahmen zu ergreifen, dass sich ein solcher Vorgang möglichst nicht wiederholt. Darüber hinaus sind die Fahndungsmaßnahmen zu verschärfen, um den Geflüchteten zeitnah wieder dingfest zu machen.“
Dr. Hendrik Rupp
Pressestelle
