Claus Schmiedel: „Nur mit einer kräftigen Steigerung des Anteils von Bussen und Bahn können die Beschäftigten ihre Arbeitsplätze erreichen, ohne stundenlang im Stau zu stehen“

Die SPD-Landtagsfraktion bewertet die Einigung zwischen Land, Region und Stadt Stuttgart sowie den Landkreisen als „Durchbruch für einen besseren ÖPNV in der Region Stuttgart“. „Nur mit einer kräftigen Steigerung des Anteils von Bussen und Bahn können die Beschäftigten ihre Arbeitsplätze erreichen, ohne stundenlang im Stau zu stehen“, sagte Fraktionschef Claus Schmiedel, der selbst auch Regionalrat ist. „Zu guter Arbeit gehören auch gute Wege zum Job“, ergänzte er.

Die Einigung lasse den Streit um Kompetenzen endlich hinter sich und rücke das eigentliche Ziel der regionalen Verkehrspolitik, nämlich mehr Menschen zum Umsteigen auf den ÖPNV zu bewegen, wieder in den Vordergrund. „Wir peilen eine Steigerung des ÖPNV-Anteils um 20 Prozent in den nächsten 10 Jahren an. Unsere Vorstöße haben Früchte getragen“, betonte Schmiedel. „Wir haben das erfolgreich abgeschlossen, woran CDU und FDP in ihrer Amtszeit jahrelang gescheitert sind.“

Erreicht werden könne das Ausbauziel vor allem dann, wenn wie von Verkehrsminister Hermann vorgeschlagen, nach Inbetriebnahme von Stuttgart 21 die Metro-Express-Linien als Fortentwicklung der heutigen Regionalexpresszüge durch den neuen Tiefbahnhof hindurch die Zentren der Metropolregion mit dem Herzen der Region Stuttgart verbinden.

Stuttgart, 13. Februar 2014
Martin Mendler, Pressesprecher