MdL Dr. Stefan Fulst-Blei: „Die Gemeinschaftsschule ist ein fester Bestandteil unserer Schullandschaft. Die Opposition täte gut daran, dies zu akzeptieren.“

„Mit dem Schuljahr 2015/16 wird es im Land 271 öffentliche Gemeinschaftsschulen geben. Als SPD-Landtagsfraktion unterstützen wir diese Entwicklung nachdrücklich und freuen uns über die große Resonanz und über das landesweit immer dichtere Netz. Die Gemeinschaftsschule ist ein fester Bestandteil unserer Schullandschaft. Es bleibt im Sinne der Schülerinnen und Schülern, Eltern und hochengagierten Lehrerkollegien zu hoffen, dass die Opposition dies akzeptiert und Herr Wolf seine Haltung überdenkt. Denn die Nachfrage ist ungebrochen“, so der SPD-Bildungsexperte Dr. Stefan Fulst-Blei MdL.

Die Nachfrage zeige auch, dass die Gemeinschaftsschule eine Schule mit Zukunft sei. „Unsere Kinder profitieren davon. Sie können in einer leistungsstarken und sozial gerechten Schule länger gemeinsam lernen. In einem Zwei-Säulen-Modell ist die Gemeinschaftsschule auch deshalb wichtig, um trotz rückläufiger Schülerzahlen weiterhin alle Schulabschlüsse wohnortnah anbieten zu können. Zugleich bietet sie einen pädagogischen Rahmen, Schülerinnen und Schülern auf allen Lernniveaus im Rahmen eines Ganztagsbetriebs gerecht zu werden“, sagte Fulst-Blei.

Nach seinen Worten steht die Weiterentwicklung zur Gemeinschaftsschule allen weiterführenden Schulen offen. Voraussetzung für einen erfolgreichen Antrag sei ein pädagogisches Konzept, das sich an den Kriterien des deutschen Schulpreises orientiere sowie eine Mindestgröße von dauerhaft 40 Schülerinnen und Schülern in der Eingangsklasse. Der nächste Stichtag für einen Antrag zum Schuljahr 2016/17 sei der 1. Juni 2015.

Stuttgart, 2. Februar 2015
Sven Plank, Stv. Pressesprecher SPD-Landtagsfraktion