SPD-Bildungsexperte Daniel Born äußert sich zur Ankündigung von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, das Land lasse die Vereinbarung über einen Gruppenversicherungsvertrag mit einzelnen Versicherungen zum Schuljahr 2019/2020 auslaufen: „Es ist gut, dass Verbraucherschutz an den Schulen wieder zur gelebten Praxis wird. Der Abschluss der Schülerzusatzversicherungen hatte bei Eltern schon lange zu Missverständnissen und Unmut gesorgt. Nach langem Lavieren wurde Kultusministerin Eisenmann vom Aufschrei der Eltern und dem Gegenwind der Opposition zum Handeln getrieben – die Kündigung des Gruppenversicherungsvertrags ist nun die längst überfällige Reaktion. Damit ist endlich die langjährige Zweckentfremdung von Lehrkräften als Versicherungsmakler beendet. Nun können Eltern im Gespräch mit Fachleuten den besten Versicherungsschutz für ihre Familie aushandeln und die Lehrkräfte können sich auf den Unterricht konzentrieren.“

Stuttgart, 27. September 2018

Achim Winckler
Stellvertretender Pressesprecher

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Dr. Stefan Fulst-Blei
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender Bildungspolitischer Sprecher

Désirée Grözinger
Beraterin für frühkindliche Bildung

Andreas Kenner
Sprecher für Jugend und Seniorenpolitik

Lisa Rößner
Beraterin für Bildung, Jugend und Sport