„Als nicht zuletzt die Grünen dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Staaten des Mercosur im Europäischen Parlament Knüppel zwischen die Beine geworfen haben, war der Protest zurecht laut und viele Experten haben vor den schlimmen Folgen gewarnt“, sagt Andreas Stoch, Fraktionschef der SPD im Landtag: „Umso mehr ist es eine gute Nachricht, wenn das Abkommen nun trotz des Verweises an den Europäischen Gerichtshof zur Anwendung kommt. Trotz des unverantwortlichen Verhaltens der Grünen und mit allen guten Chancen, die dieser Freihandel gerade für die Wirtschaft in Baden-Württemberg bietet.“

Stoch: „Gerade für unsere Wirtschaft hier im Südwesten kann der Freihandel mit dem Mercosur den dringend nötigen Rückenwind liefern. Bisher gelten dort auf Autos aus Baden-Württemberg Zölle von satten 35 Prozent, der Absatz auf diesen nicht unerheblichen Märkten könnte mit dem Abkommen sehr deutlich steigen. Die EU schätzt, dass der Export in den Mercosur um gut 40 Prozent ansteigen könnte.“

Stochs Fazit: „Ein wichtiges Signal nicht nur in alle Welt und an den protektionistischen US-Präsidenten, sondern auch in unsere heimische Industrie: Es gibt neue Chancen auf neuen Märkten. Umso mehr sollten die Unternehmen in dieser Lage zu ihren Standorten und ihren Belegschaften stehen.“

Dr. Hendrik Rupp
Pressestelle

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