SPD-Fraktionschef Andreas Stoch hat Kultusministerin Susanne Eisenmann aufgefordert, der Verunsicherung über die Besetzung von bewilligten Stellen für Schulpsychologen sofort ein Ende zu bereiten. „Diese Stellen sind für die Gewaltprävention absolut nötig und gerechtfertigt. Eine Sparoperation gerade in diesem Bereich wäre das völlig falsche Signal“, betonte Stoch.

„Es steht der Kultusministerin frei, sofort ein Zeichen zu setzen und eine Antenne für gebotene politische Prioritäten zu zeigen“, ergänzte der SPD-Fraktionschef. Die Stellenbesetzungssperre müsse unverzüglich aufgehoben werden.

Er erinnerte daran, dass der Landtag die Erweiterung der Stellen für Schulpsychologen in Folge der Empfehlungen des Sonderausschusses „Amoklauf in Winnenden und Wendlingen: Jugendgefährdung und Jugendgewalt“ aus guten Gründen beschlossen habe. „Die Vorkommnisse der letzten Wochen auch in Baden-Württemberg machen deutlich, wie wichtig der Ausbau der Prävention gerade an den Schulen ist“, stellte Stoch klar.

Stuttgart, 15. August 2016
Martin Mendler, Pressesprecher