MdL Gunter Kaufmann: „Von den bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Bewerbern landen nur 43,7 Prozent direkt in einer dualen Ausbildung, der Rest hängt in der Warteschleife“
Die Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt ist nach Ansicht der SPD-Landtagsfraktion kein Grund zur Entwarnung. „Von den bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Bewerbern landen nur 43,7 Prozent direkt in einer dualen Ausbildung, der Rest hängt in der Warteschleife“, erklärte der Sprecher für berufliche Bildung, Gunter Kaufmann.
Wirtschaftsminister Pfister (FDP) male die Realität allzu schön. Denn Förderinstrumente wie berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen oder die Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQJ) könnten eine echte Ausbildungsstelle nicht ersetzen. Überdies verhießen die heraufziehenden dunklen Wolken am konjunkturellen Himmel auch für die Ausbildungsplätze leider nichts Gutes.
Kaufmann forderte die Wirtschaft auf, in ihren Bemühungen um die Verbesserung der Ausbildungssituation nicht nachzulassen. „Wer nicht ausbildet, hat nur die Einspareffekte von heute im Blick, erzeugt aber selbst den Fachkräftemangel von morgen.“
Martin Mendler
Stellv. Pressesprecher