„Präsident Hölzl sollte umgehend zurücktreten“, fordert der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion Sascha Binder. „Es gilt unbestritten die Unschuldsvermutung – allerdings hat Hölzl auch die Verpflichtung, einer notwendigen Aufklärung nicht im Wege zu stehen. Als Präsident des Deutschen Turner-Bundes hat er die gerade auch innerhalb des Verbandes bislang eher behindert als befördert. Sein Auftritt im Stuttgarter Landtag im Rahmen der Aufarbeitung des Turnskandals haben gezeigt, dass er kein Interesse an einer transparenten Aufklärung hat. Nun ist Hölzl auch formal befangen und damit in diesen Zeiten nicht mehr tragbar.“
Eva-Christin Scheu
Pressesprecherin



