Zumeldung zum Start des Ausbildungsjahrs (PK BWIHK) – lsw 2104: Firmen suchen händeringend nach Auszubildenden im Land
SPD-Wirtschaftspolitiker Dr. Boris Weirauch: „Die Wirtschaft ist auf Fachkräfte angewiesen. Auch deshalb müssen noch mehr Menschen in Ausbildung und Arbeit gebracht werden. Dabei ist auch das Land gefordert.“
Dr. Boris Weirauch, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, hat angesichts des Fachkräftemangels in Baden-Württemberg bekräftigt, dass noch mehr Menschen in Ausbildung und Arbeit gebracht werden müssen. „Wenn der baden-württembergische Industrie- und Handelskammertag davon spricht, dass bis 2030 in Baden-Württemberg durchschnittlich 240.000 Fachkräfte pro Jahr fehlen, muss allen klar sein: wir müssen die beruflichen Potentiale aller hier lebenden Menschen besser aus-schöpfen“, so Dr. Weirauch.
Die Unternehmen im Land – kleinere, mittlere und größere – hätten bereits viel unternommen, um geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, meint der SPD-Abgeordnete. „Die schulische und berufliche Ausbildung muss weiter verbessert werden, damit die jungen Menschen den hohen Anforderungen in den Ausbildungsberufen gerecht werden.“ Potential sieht Weirauch mittel- und langfristig auch bei der beruflichen Integration von Flüchtlingen. So müsse alles getan werden, gerade jungen Flüchtlingen eine Brücke in das Berufsleben zu bauen. „Vor diesem Hintergrund ist es beispielsweise völlig unverständlich, warum die neue Landesregierung zum neuen Schuljahr bei den VABO-Klassen (Vorbereitungsjahr Arbeit und Beruf ohne Deutschkenntnisse) kürzt“, sagte Dr. Weirauch. „Viele Flüchtlinge könnten die Fachkräfte von morgen sein. Dafür müssen sie zunächst aber die deutsche Sprache lernen.“
Stuttgart, 1. September 2016
Sven Plank, Stellvertretender Pressesprecher