MdL Martin Rivoir: „Dass drei Unis aus Baden-Württemberg Elitestatus erhalten, ist eine Anerkennung für absolute Spitzenleistungen unserer Hochschulen bei Wissenschaft, Forschung und Lehre“

Die SPD-Landtagsfraktion freut sich darüber, dass Hochschulen aus Baden-Württemberg bei der heute bekannt gegebenen staatlichen Eliteförderung wieder Bundeszuschüsse in Millionenhöhe abgeräumt haben. Freiburg und Karlsruhe hätten sich zwar leider nicht mehr durchsetzen können, dafür seien Tübingen neu und Heidelberg und Konstanz erneut mit von der Partie. „Dass drei Unis aus Baden-Württemberg Elitestatus erhalten, ist eine Anerkennung für absolute Spitzenleistungen unserer Hochschulen bei Wissenschaft, Forschung und Lehre“, sagte Fraktionsvize Martin Rivoir.

Es sei zwar ein „bitterer Wermutstropfen“, vor allem für die betroffenen Standorte selbst, dass Freiburg und Karlsruhe das Gütesiegel verpasst hätten, aber „unter dem Strich hat Baden-Württemberg keinen Grund zum Meckern, sondern angesichts des hervorragenden Abschneidens in einem starken Feld von Mitbewerbern allen Grund zu Freude und Stolz“, ergänzte Rivoir. „Wir stehen an der Spitze und werden uns weiter anstrengen, um diese Position zu verteidigen oder gar auszubauen.“

Bereits im ersten Förderzeitraum von 2006 bis 2012 war Baden-Württemberg das erfolgreichste Bundesland: 9 Graduiertenschulen, 7 Exzellenzcluster und 4 Zukunftskonzepte (Eliteunis Freiburg, Heidelberg und Konstanz sowie das KIT) kamen in den Genuss einer Förderung. Die Exzellenzinitiative wurde 2005 von Bund und Ländern gemeinsam beschlossen. In der zweiten Förderrunde (2012 bis 2017) zum projektbezogenen Ausbau der Spitzenforschung fließen Mittel von insgesamt 2,7 Mrd. Euro.

Stuttgart, 15. Juni 2012
Martin Mendler
Pressesprecher