„Die Situation für Studierende im Praktischen Jahr (PJ) ist aufgrund der der Fehltageregelung und der Vergütung nicht länger hinnehmbar. Doch die heutige Sitzung des Wissenschaftsausschusses hat leider deutlich gezeigt: Der Wissenschaftsministerin Olschowski fehlt der politische Willen, die Situation der Medizinstudierenden im Praktischen Jahr (PJ) wirklich zu verbessern.“, kritisiert Dr. Dorothea Kliche-Behnke, stellv. Fraktionsvorsitzende und wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.

„Noch immer wird das PJ selbst an landeseigenen Institutionen wie den Universitätskliniken teilweise nur 300 Euro pro Monat vergütet – das könnte die Wissenschaftsministerin Olschowski sofort ändern“, so Kliche-Behnke weiter.  „Deshalb hat die SPD einen entsprechenden Antrag eingebracht, um eine Vergütung des PJ mit BAföG-Höchstsatz von 992 Euro landesweit einzuführen. Doch die Regierungsfraktionen Grüne und CDU haben diesen Antrag abgelehnt. Heute ist klar geworden: Weder Grüne noch CDU sind bereit, für die Unterstützung von unseren Studierenden im Land Geld in die Hand zu nehmen und die Missstände im PJ zu beheben.“

Eva-Christin Scheu
Pressesprecherin

Ansprechpartner

Roland Klose
Berater für Sozial- und Gesundheitspolitik