„Die gemeinsame Erklärung von IG Metall, Südwestmetall und Wirtschaftsministerium bietet viele gute Ansätze zur Stärkung der wichtigen Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg – jedoch hat die zuständige Ministerin in der Vergangenheit viele Punkte verhindert, die nun in der Erklärung enthalten sind“, so der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Boris Weirauch. „Wenn es nach der SPD gegangen wäre, gäbe es schon längst mehr Mittel für InvestBW, eine Stärkung der Aus- und Weiterbildung und einen Staatsfonds, der Unternehmen in der Transformation unterstützt. Jeder einzelne Antrag wurde von der Wirtschaftsministerin und den Regierungsfraktionen abgelehnt.“

Weirauch weiter: „Erklärungen zu unterschreiben ist das eine, danach zu handeln das andere. Baden-Württemberg braucht endlich eine aktive Industrie- und Strukturpolitik zur Unterstützung von Unternehmen und zur Sicherung von Arbeitsplätzen. Die grün-schwarze Landesregierung war hierzu nicht bereit und hat dem Wirtschaftsstandort damit schwer geschadet. Deshalb ist es wichtig, dass eine neue Landesregierung endlich Initiative zeigt, anstatt die Hände in den Schoß zu legen.“

Eva-Christin Scheu
Pressesprecherin

Ansprechpartner

Sven Plank
Berater für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus