MdL Christoph Bayer: „Alle rechnerisch durch Schülerrückgang frei werdenden Lehrerdeputate bleiben im System und halten die Unterrichtsversorgung in allen Schularten auf hohem Niveau“
Die vom Kultusministerium heute (Freitag, 8. Juni 2012) bekannt gegebenen Zahlen zur geplanten Lehrereinstellung für das Schuljahr 2012/13 zeigen nach Ansicht der SPD-Landtagsfraktion, dass eine gute, verlässliche Unterrichtsversorgung das Rückgrat der Schulpolitik der grün-roten Landesregierung ist. „Alle rechnerisch durch Schülerrückgang frei werdenden Lehrerdeputate bleiben im System und halten die Unterrichtsversorgung in allen Schularten auf einem hohen Niveau“, erklärte der Abgeordnete Christoph Bayer, Bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.
Bayer erwartet, dass diese bedarfsgerechte Einstellungspolitik in Verbindung mit der bereits erhöhten Reserve für Krankheitsstellvertreter den Unterrichtsausfall in erträglichen Grenzen halten wird. „Wir kümmern uns nicht nur um moderne, leistungsfähige und chancengerechte Strukturen im Bildungssystem, sondern legen genauso großen Wert auf eine pädagogisch angemessene Schüler-Lehrer-Relation und vernünftige Klassengrößen“, betonte Bayer.
Der SPD-Bildungsexperte machte darauf aufmerksam, dass das Kultusministerium bei der Lehrereinstellung für das Schuljahr 2012/13 ohne zusätzliches Personal auskomme. „Diese Einstellungspraxis gewährleistet unter dem Druck knapper Finanzen eine gute Unterrichtsversorgung. Die Planung ist der beste Beweis dafür, dass sich auch die Schulpolitik ihrer Verantwortung für die Konsolidierung des Etats stellt“, sagte Bayer.
Stuttgart, 8. Juni 2012
Martin Mendler
Pressesprecher