MdL Katrin Altpeter: „Das Land muss die Kommunen angesichts des schneller steigenden Bedarfs finanziell deutlich stärker beim Ausbau der Betreuungsangebote für Kleinkinder unterstützen“

Angesichts der heute vorgelegten Zahlen zum Stand des Ausbaus des Kleinkindbetreuungsangebotes hat die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Katrin Altpeter, von der Landesregierung deutlich stärkere Anstrengungen gefordert. „Das Land muss die Kommunen angesichts des schnell steigenden Bedarfs finanziell deutlich stärker beim Ausbau der Betreuungsangebote unterstützen als bisher vorgesehen“, sagte Altpeter. Die im letzten Jahr mit dem Kommunen vereinbarten Ausbaupläne seien angesichts der Dynamik bei der Nachfrage nach Betreuungsplätzen überholt.

Altpeter verwies darauf, dass der Städtetag Baden-Württemberg erst kürzlich darauf hingewiesen habe, dass der Bedarf an Kleinkindbetreuungsangeboten schneller ansteigen werde als erwartet. Bereits im Jahr 2011, und nicht erst wie angenommen im Jahr 2013/14, sei für ein Drittel aller Kleinkinder Betreuungsplätze erforderlich.

Altpeter: „Die Pläne der Regierung zur Anhebung der Landesförderung sind zu gering veranschlagt. Wird der Zuschuss nicht erhöht, müssen Kommunen und Eltern die Kosten des sich deutlich schneller vollziehenden Ausbaus in vollem Umfang allein tragen.“

Die SPD-Fraktion spreche sich deshalb dafür aus, den Landesanteil deutlich aufzustocken und die Zuschüsse schneller ansteigen zu lassen. Bereits im kommenden Jahr sollte der Landeszuschuss nicht wie von der Landesregierung vorgesehen auf 60 Millionen, sondern auf 110 Millionen Euro ansteigen. Das Ziel, für ein Drittel aller Kinder Betreuungsplätze bereitzustellen, müsse bereits 2011 und nicht erst 2013/14 erreicht werden.


Martin Mendler
Stellv. Pressesprecher