MdL Claus Schmiedel: „Obwohl der Landesregierung die katastrophale Lage am Wohnungsmarkt für Studierende seit Jahren bekannt ist, bleibt sie bis zur Stunde tatenlos“

Nach Ansicht der SPD-Landtagsfraktion schlagen die Studentenwerke mit Blick auf den Wohnraummangel an den Universitätsstädten völlig zu Recht Alarm. Die SPD forderte Wirtschaftsminister Pfister deshalb auf, im neuen Landeswohnraumförderprogramm 2008 einen Schwerpunkt für Studentenwohnungen zu schaffen.

„Obwohl der Landesregierung die katastrophale Lage am Wohnungsmarkt für Studierende seit Jahren bekannt ist, bleibt sie bis zur Stunde tatenlos“, tadelte der Abgeordnete Claus Schmiedel, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Unter dem Mangel an studentischem Wohnraum litten nicht nur die Studierenden selbst. Auch Familien mit Kindern hätten erhebliche Probleme, Wohnraum zu angemessenen Preisen zu finden, da Studierende auf Wohngemeinschaften ausweichen müssten und dadurch den Wohnraum für Familien zusätzlich verknappten.

„Deshalb ist es grottenfalsch, dass Wirtschaftsminister Pfister auch im neuen Landeswohnraumförderprogramm 2008 die angespannte Situation in den Hochschul- und Universitätsstädten ignoriert“, so Schmiedel. Er befürchtet, dass sich die Situation noch mehr verschärfen wird, weil für den Studienplatz-Ausbau in einer Größenordnung von 16.000 bis 2012 keinerlei Wohnraumzuwachs vorgesehen sei.

Martin Mendler
Stellv. Pressesprecher