MdL Christoph Bayer: „Die aktuellen Zahlen belegen, dass die Landesregierung beim Ausbau des Platzangebots in der Kleinkindbetreuung ihre Hausaufgaben macht“
Die aktuellen Zahlen im Bereich der U3-Betreuung zeigen nach Ansicht des SPD-Bildungsexperten Christoph Bayer, „dass die grün-rote Landesregierung beim Ausbau der Kleinkindbetreuung ihre Hausaufgaben macht und nach jahrelangen Versäumnissen der Vorgängerregierung Schwung in den erforderlichen Aufwuchs beim Platzangebot gebracht hat“. Dies sei insbesondere ein Verdienst des Pakts mit den Kommunen. Die Landesregierung habe damit unter Beweis gestellt, dass ihr der Schulterschluss mit den Kommunen besonders am Herzen liege.
Gleichwohl wird nach den Worten Bayers der Ausbau in den kommenden Jahren insbesondere in Großstädten, aber auch in den Landkreisen weitergehen müssen. Die Bundesregierung könne mit dem 1. August 2013 und mit dem Erreichen der überholten Zielmarke von 35 Prozent nicht ihre Hände in den Schoss legen. „Der Bund muss Ländern und Kommunen, die einen höheren Bedarf haben, weiterhin finanziell unter die Arme greifen“, sagte Bayer.
Der SPD-Bildungspolitiker hält es für besonders erfreulich, dass der Ausbau auf einem hohen Qualitätsniveau stattfinde. Bayer verwies darauf, dass Baden-Württemberg bundesweit nach Bremen den besten Personalschlüssel (1 Vollzeitkraft auf rechnerisch 3,3 Kinder) vorweisen könne. Des Weiteren habe das Kultusministerium mit der praxisintegrierten Erzieherausbildung (PIA) und der beschlossenen Erweiterung des Fachkräftekatalogs Initiativen auf den Weg gebracht, die zeigen, dass Forcierung des Ausbaus und Sicherung der Qualität zwei Seiten einer Medaille in der Kleinkindbetreuung sind.
Stuttgart, 15. Juli 2013
Martin Mendler
Pressesprecher