MdL Claus Schmiedel: „Der Forschungstransfer muss in Baden-Württemberg dringend verbessert werden“
Die SPD sieht sich durch die Ergebnisse einer heute vorgestellten IHK-Studie zu den technologischen Fähigkeiten des Mittelstands in ihrer Kritik an der Forschungspolitik der Landesregierung bestätigt. Die IHK-Studie bewertet die Verzahnung zwischen Wirtschaft und öffentlichen Forschungsstrukturen als unzureichend. „Der Forschungstransfer muss in Baden-Württemberg dringend verbessert werden“, verlangte der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Claus Schmiedel, in voller Übereinstimmung mit den Handlungsempfehlungen der IHK-Studie.
Schmiedel erinnerte an den erst kürzlich gemachten Vorschlag der SPD, in den kommenden fünf Jahren 50 Mio. Euro in eine Verbesserung des Forschungstransfers zu investieren. Nach Schmiedels Worten lenken die konkreten Vorschläge der IHK den Blick der wirtschaftspolitischen Diskussion im Land auf die richtigen Herausforderungen.
Claus Schmiedel: „Baden-Württemberg ist zwar in der Forschung Spitze. Der Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Produkte oder neue Produktionsprozesse lässt jedoch zu wünschen übrig.“ Seit Jahren will die SPD deshalb die wirtschaftsnahen Forschungsinstitute von den Fesseln des öffentlichen Dienstrechts befreien. Die Forderung der IHK, Hochschulen, die Aufträge aus der Wirtschaft akquirieren, eine zusätzliche Prämie zuzubilligen, gehe in eine ähnliche Richtung und verdiene deshalb Unterstützung.