MdL Nils Schmid: „Trotz zurückgehender Kinderzahlen benötigen die Betreuungseinrichtungen mehr Geld für Qualitätsverbesserungen und für den Ausbau von Krippenplätzen“

Nach Ansicht der SPD-Landtagsfraktion ist die Empfehlung des Landesrechnungshofes, die Landeszuschüsse für die Kinderbetreuung zu kürzen, in der Sache völlig abwegig. „Trotz zurückgehender Kinderzahlen benötigen die Betreuungseinrichtungen mehr Geld für Qualitätsverbesserungen und für den Ausbau von Krippenplätzen“, sagte SPD-Fraktionsvize und Finanzsprecher Nils Schmid.

Baden-Württemberg habe bei der Kinderbetreuung immer noch einen erheblichen Nachholbedarf, insbesondere bei den Kindern unter 3 Jahren. „Diese familien- und bildungspolitische Notwendigkeit darf nicht gegen eine Qualitätsoffensive in den Kindergärten ausgespielt werden“, unterstrich Schmid.

Außerdem lasse der Rechnungshof bei seiner Betrachtung völlig außer Acht, dass die Kommunen und die freien Träger bei einem seit 2002 unveränderten Landeszuschuss für die Kindergärten steigende Personalkosten hätten verkraften müssen.

Martin Mendler
Stellv. Pressesprecher