Marianne Wonnay: „Die SPD wird dafür sorgen, dass Bedingungen für eine Erwerbstätigkeit von Frauen im Land deutlich besser werden“

Die SPD-Fraktion kritisiert die heutigen Aussagen von Ministerpräsident Mappus, der mit der Integration von Frauen in den baden-württembergischen Arbeitsmarkt sehr zufrieden sei. Es stimme zwar, dass Baden-Württemberg bundesweit den höchsten Anteil an erwerbstätigen Frauen habe. „Mappus redet aber die tatsächlichen Probleme bei der Erwerbstätigkeit von Frauen schön“, betont Marianne Wonnay, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion. Es gehe schließlich auch um die Qualität der Beschäftigungsverhältnisse. Zudem sei ein Vergleich zu den Tätigkeiten von Männern angebracht: „Mappus muss endlich zur Kenntnis nehmen, dass Baden-Württemberg bundesweit mit Abstand den höchsten Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern hat“, erklärt Wonnay.

Sie verwies darauf, dass Frauen im Land häufig in 400-Euro-Jobs und in Teilzeit tätig seien. Das behindere sie erheblich in der beruflichen Karriere und sichere ihnen noch nicht einmal eine Rente oberhalb des Sozialhilfeniveaus. Ursache seien oft fehlende Ganztagesbetreuungsplätze in Kindertagesstätten und Grundschulen. „Die SPD wird dafür sorgen, dass Bedingungen im Land für eine Erwerbstätigkeit von Frauen deutlich besser werden“, betont Wonnay.

Stuttgart, 8. Februar 2011
Dr. Roland Peter
Pressesprecher