Dr. Stefan Fulst-Blei: „Wie viele Weckrufe braucht es noch, bis Frau Eisenmann endlich reagiert und zeigt, dass ihr Lehrkräfte in Baden-Württemberg etwas wert sind?“

Die Entscheidung der rheinland-pfälzischen Landesregierung, befristet beschäftige Lehrkräfte über die Sommerferien zu bezahlen, ist aus Sicht des SPD-Fraktionsvizes Dr. Stefan Fulst-Blei ein weiterer Wink mit dem Zaunpfahl: „Wie viele Weckrufe braucht es noch, bis Frau Eisenmann endlich reagiert und zeigt, dass ihr Lehrkräfte in Baden-Württemberg etwas wert sind?“

Im Rahmen der letzten Haushaltsverhandlungen hatte die SPD-Landtagsfraktion erneut eine Stichtagsregelung vorgeschlagen und entsprechende Mittel beantragt. Grün-Schwarz zeigt sich jedoch völlig unnachgiebig, obwohl es gute Konzepte aus anderen Bundesländern gibt und im Gegensatz zur letzten Legislatur genug Geld zu deren Umsetzung da wäre. „Für die betroffenen Lehrkräfte und deren Familien sind sechs Wochen Arbeitslosigkeit eine enorme Belastung und ein Zeichen mangelnder Wertschätzung – beides kann sich Baden-Württemberg angesichts der unzureichenden Ausstattung der Schulen nicht leisten“, konstatiert Fulst-Blei.

Besonders bedenklich findet er, dass viele junge Lehrkräfte betroffen sind: „Schule muss wieder ein attraktiver Arbeitsplatz sein, wenn wir guten Nachwuchs finden und halten wollen“, gibt der SPD-Bildungsexperte zu bedenken und ergänzt: „Die Gruppe der Betroffenen ist überschaubar, das Problem lösbar und das Signal wäre einfach wichtig!“

Stuttgart, 24. Mai 2018

Achim Winckler
Stellvertretender Pressesprecher

Ansprechpartner

Daniel Born
Stellvertretender Landtagspräsident

Dr. Stefan Fulst-Blei
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender Bildungspolitischer Sprecher

Lisa Rößner
Beraterin für Bildung, Jugend und Sport